Eartship Crowdfounding – Nachhaltig leben

Auf Djanan reift schon lange ein Traum, und nun ist die Zeit gekommen, ihn weiter in Form eines Earthships wahr werden zu lassen. Doch hierfür benötigen wir Hilfe und Unterstützung von herzlichen Menschen…. da machen wir uns nichts vor. Gemeinsam können wir diesen Traum jedoch realisieren.

Earthship Einführungsvideo

Unterstützen Sie den Bau eines Earthships – Autarke Häuser aus Müll.
Ab einer Unterstützung von 50Eur wird Ihr Name auf einem Schild eingraviert und am Fusse des Earthships angebracht.

Earthship

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Spendensumme: 1€

„Stellt euch ein Haus vor, dass sich selbst heizt, sein eigenes Wasser liefert, sein eigenes Essen produziert.
Stellt euch vor, es braucht keine teure Technologie, recycled seinen eigenen Abfall, hat seine eigene Energiequelle.
Und jetzt stellt euch noch vor, es kann überall und von jedem gebaut werden, aus den Dingen, die unsere Gesellschaft wegwirft.“ (Mike Reynolds)

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  • Das Earthship is nachhaltig und verwendet nur Materialien ,die entweder überall auf der Welt im  Überfluss vorkommen oder durch das Haus selbst recycled werden.
  • Es ist komplett durch natürliche Energiequellen versorgt  und komplett autark.
  • Es ist ein passives Solarhaus aus natürlichen und recycleden Materialien.
  • Natürliche Temperarturregulierung des Hauses.
  • Erneuerbare Energien & integriertes Wassersystem amchen das Earthship zu einem miinimalsten Fixkosten.
  • Ein Earthship fügt sich perfekt in die Natur ein, nutzt die vorhandene Umgebung und untertsützt sie zugleich nachhaltig.

Die Wärme der Erde

Earthships sind an drei Seiten von der Erde umschlossen sind, hierdurch hat das Innere des Hauses ein konstantes Klima, denn unter der Frostschicht ändert sich die Temperatur des Erdreichs kaum. Geheizt wird über die Sonne: Eine Seite des Hauses ist komplett verglast, so dass über Jalousien und die Sonneneinstrahlung die Temperatur im Inneren geregelt werden kann. Zusätzlich kann noch ein Kühlungssystem über die Luftzirkulation, oder ein Ofen zur Beheizung integriert werden.

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earthship-wasserEin geschlossenes Wassersystem

Wasser wird in Earthships gleich vierfach verwendet. Zunächst wird das gesammelte Regenwasser durch ein Filtersystem gereinigt und kann dann wie gewohnt zum Duschen, Wäschewaschen, Abwaschen, etc. verwendet werden. Das Abwasser aus diesem Gang wird durch Gemüse- und Kräuterpflanzen gereinigt und das übrigbleibende, versickernde Wasser an die Toilettenspülung weitergeleitet. Von dort wird es in einer ausgelagerten Bio-Kläranlage und weiteren Pflanzenbeeten gereinigt und fließt danach wieder dem Kreislauf zu.

Die Verwendung von Chemikalien verbietet sich natürlich in einem solchen Kreislauf – biologische Seifen und Waschnüsse bieten hier jedoch gleichwertigen Ersatz. Auch liefert das Haus selbst kein Trinkwasser – dies kann zum Beispiel aus einer Quelle oder einem eigenen Brunnen kommen. Für diesen Zweck ist ein normaler Wasseranschluss, der nur zum Kochen und Trinken bemüht wird möglich  – dies stellt nur ein Bruchteil des Wasserverbrauchs dar.

Energie aus Sonne und Wind

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Photovoltaik und kleine Windräder sind die Energiequellen eines Earthships. Die „geerntete“ Energie läuft in einem Batteriepack mit angeschlossenem „Power Organizing Module“ (POM) zusammen. Die Earthship-POMs sind mittlerweile Massenware und machen den Umgang mit den alternativen Energiequellen einfach: Das Modul übernimmt die Umwandlung in die für verschiedene Geräte benötigten Spannungen und kann auch Strom von Generatoren, oder falls gewünscht auch Netzstrom verarbeiten, so das alle denkbaren Energiequellen einfach und unkompliziert kombiniert werden können.

Ursprünge

Bis sich die Earthships in der heutigen Form herausbilden, war es für Mike Reynolds ein langer Weg: Ganze 30 Jahre experimentierte er mit Freunden, welche Materialien in welcher Verarbeitung die besten Ergebnisse brachten und produzierte dabei ebenso spektakuläre Durchbrüche wie Reinfälle.

Vor allem aber machte ihm die Regierung zu schaffen. Die Bauauflagen in den USA und den meisten europäischen Ländern machen den Bau von autarken Häusern illegal, in manchen gilt das Bauen mit Autoreifen als „illegale Entsorgung“ und eigene Kläranlagen sind fast überall verboten. Über Jahre hinweg musste Reynolds in den USA mehrere Prozesse wegen seiner innovativen Bauweise führen, die erste Earthship-Kommune wurde durch die Staatsgewalt geschlossen und Reynolds verlor seine Lizenz als Architekt, die er erst Jahre später mit Auflagen wieder erhielt.

„Wenn Du dein eigenes Energie-, Wärme- und Wassersystem erschaffst, machst Du deine eigene Politik. Vielleicht ist es das, wovor sie Angst haben“, meint Reynolds heute über seine Schwierigkeiten mit den Behörden.

Der Durchbruch kam für die Earthships durch Reynolds Arbeit in armen Ländern und in Katastrophengebieten – auch nach dem US-Orkan Katrina, zeigte er Betroffenen mit seiner Mannschaft, wie man aus den Trümmern Earthships bauen kann. Erst nach diesen Erfolgen ließen sich die Behörden langsam auf Sondergenehmigungen für seine Häuser ein.

Die ganze Odyssee der Earthships wurde in der Dokumentation „Garbage Warrior“ verfilmt.