Eine Vision wird wahr – Heute – Vorgeschichte – Die Anfänge

Im Jahr 2005 nahm in Algerien etwas seinen Anfang, das das Antlitz Afrikas verändern wird.
Wir kennen die Wüste von Bildern – von der Sonne verbranntes Geröll; Karawanen auf den Kämmen von Dünen. Vereinzelt eine Oase vielleicht, oder doch nur eine Fata Morgana. Dass hier einmal etwas wachsen soll erscheint undenkbar.

Für den westlich geschulten Wissenschaftler ist Wüstenbegrünung eine Frage der Technik, der Kontrolle und des Energieeinsatzes. Stein kann gebrochen, versalzener Sand gewaschen werden, Meerwasser entsalzt und durch Pipelines transportiert: Gewächshäuser mit Hightechfolien auf Silanbasis können riesige Flächen klimatisieren ohne von der Sonne verbrannt zu werden. Blattdünger und Effektive Mikroorganismen sorgen für das Wachstum, bis sich die Humusschicht regeneriert hat. Eine schöne Vision des Machbaren – nennen wir es eine Fata Morgana des Geistes.

Video – eine Vision wird wahr

Als ich Madjid das erste mal sprechen hörte dachte ich: der Mann trägt das Paradies im Herzen – und meine eigene inzwischen ein Jahrzehnt dauernde Suche nach Technologien, mit denen es möglich sein würde ein Paradies auf Erden zu kreieren, erschien mir fast lächerlich. Ich hatte etwas entscheidendes übersehen.

Je mehr ich von Madjid über Djanan erfuhr, desto klarer war: hier geht es nicht nur um Technologien. Es geht vorab darum zu lernen, wie man das Paradies im eigenen Herzen findet. Dass sich dieses Paradies dann nicht ohne Arbeit manifestiert, versteht sich. Madjid sagte öfters: ich bin wie ein Salat – ich trage mein Herz im Kopf. Das ist das eine.

Sei wie Salat … Trage dein Herz im Kopf

Bildschirmfoto 2015-05-03 um 14.26.35Madjids geöffnetes Herz rief zwei andere Dinge in sein Leben, die inzwischen untrennbarer Bestandteil des Projektes sind: eine in der westlichen Welt verfolgte Wissenschaft, die naturnah ist, die aus der Selbstorganisation der Natur Überfluß schöpft und das Zeug dazu hat, die Menschen in Unabhängigkeit und Autarkie zu führen. Und die Hinwendung zu den afrikanischen Flüchtlingen, die durch den Süden Algeriens ziehen um in Europa ihr Glück zu machen – die im besten Fall die Gastlichkeit eines Asylantenheimes, im schlimmsten Fall der Tod im Mittelmeer erwartet. Der Wunsch diesen Menschen in ihrer eigenen Heimat eine Perspektive zu geben, sie zu lehren aus der Wüste eine Heimstätte zu machen, wurde zum festen Bestandteil der Vision von Djanan.

Diese drei Stränge sind es, die hier zu einer Zukunftsperspektive verwoben werden sollen! Flüchtlinge vor der geistigen Gewalt der westlichen Industriegesellschaft treffen Flüchtlinge vor der physischen Gewalt Afrikas – in einem Garten, der von einem Kind beider Kontinente geschaffen wurde.

Djanan ist sehr eng verknüpft mit der Geschichte seines Gründers: Madjid Abdellaziz. Djanan ist das Paradies, das Madjid Abdellaziz im Herzen trägt. Djanan ist manifeste Vision, und der einfachste Weg Djanan zu verstehen und von Djanan zu lernen ist sich von der Geschichte Madjids inspirieren zu lassen.

Madjid Abdellaziz, gebürtiger Algerier, hatte in den 80ern Informatik an der TU-Berlin studiert. Er war erfolgreich. Und Berlin wurde seine zweite Heimat. Nach dem Studium arbeitete er als Projektleiter und Programmierer bei VW. Obwohl er in Deutschland Fuß gefaßt hatte, hielt er den Kontakt in seine alte Heimat.

Der Zufall wollte es, das er und Khirani Ahmed von Tenere Voyage sich kennen lernten. Eine tiefe Freundschaft entstand. Beide waren vernarrt in die Wüste, und Madjid wollte dem Tuareg-Prinzen helfen, den algerischen Bürgerkrieg zu überstehen. So entstand die Idee, ihn auf die Internationale Tourismusbörse nach Berlin zu holen. Es war ein Erfolg. Zum erstenmal waren echte Tuaregs in der Messe zu bewundern. Das war ein Ereignis – diese stolzen Krieger aus nächster Nähe zu erleben. Danach war das Interesse für die algerische Wüste groß. Auf Fragen über die Unsicherheit, die dort herrschte, sagte Hadj Ahmed nur: „Hören sie mal, bei uns herrscht Frieden. Zwischen Algier und Berlin liegen 1.800 km, und zwischen Algier und Djanet 2.500 km. Na? Sehen Sie: in Djanet sind sie sicherer als in Berlin“.

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Als sich 1993 die Gelegenheit ergab, an einer Expedition in das südliche Algerien teilzunehmen, die sich aus den Aktivitäten auf der ITB ergeben hatte, war Madjid begeistert dabei. Es ging zu den zu den steinzeitlichen Höhlenmalereien von Tassili N´Addjer SEFAR.

Doch es kam zu einem Unglück. Einer der beiden Militärhubschrauber, die sie gechartert hatten um die Touristen zu den Sehenswürdigkeiten zu fliegen, stürzte nach einer Zwischenlandung in der Wüste ab. Madjid sollte in der Unglücksmaschine sitzen. Doch er hatte sich kurzerhand entschieden noch den Müll wegzuräumen, den die Gruppe hinterlassen hatte, und verpasste den Abflug. 13 Menschen starben, darunter die beiden Kinder des Piloten.

Madjid kehrte unversehrt zurück. Er lebte. Er lebte ein geschenktes Leben. Warum er, fragte er sich immer wieder, und nicht die Kinder des Piloten? Es gab Tage an denen er gerne getauscht hätte, doch dieser Weg seine Schuld zu tilgen, seine Dankbarkeit gegenüber dem Leben auszudrücken, stand nicht offen.

In den folgenden Jahren bekam Madjid Kontakt zu einer Reihe von außergewöhnlichen Wissenschaftlern: Prof. Bernd Senf, damals von der FHW Berlin, führte ihn in einen Kreis von Leuten ein, die Wüstenbegrünung betrieben. Die Arbeiten basierten auf den Theorien und Technologien von Victor Schauberger und Wilhelm Reich. Mit dabei waren Verbündete wie Daniel Plocher von der Firma Penergetics. Im Winter 1996/97 unternahm Madjid mit Bernd Senf eine erste zweiwöchige Expedition nach Tassili n`Adjjer in der Sahara, um die Möglichkeiten eines eigenen Projektes auszuloten. Madjid hatte einige Türen in der damaligen algerischen Regierung öffnen können, und die gemeinsamen Projekte nahmen Form an. Bernd Senf, DeMeo und Madjid hatten damals bereits ein Memorandum zur Wüstenbegrünung verfasst. Für den August 1999 war eine zweite Expedition geplant – diesmal sollte neben Bernd Senf auch James DeMeo mit von der Partie sein – ein amerikanischer Wissenschaftler, der mit Wilhelm Reichs Technologien schon den großen Dürren in Namibia 1992/93 und Eritrea 1994 erfolgreich ein Ende gesetzt hatte.

Doch die Unruhen in Algerien flammten wieder auf und James DeMeo cancelte die Reise. Obwohl mit den politischen Umstürzen in Algerien die Unterstützung seitens der Regierung weg brach, brachte Madjid im Alleingang ein paar kleinere Projekte in Gang – mit dem Wissen und der Technik Plochers, unter anderem zur Revitalisierung von Gewässern in Nordalgerien. Er baut die erste „esoterische Kläranlage“ – wie sie das Kind damals tauften – für 20.000 Einwohner Zeralda bei Algier. Sie funktioniert bis heute noch einwandfrei ohne Strom oder Energiezufuhr. So konnten die Einheimischen vor Ort wieder ohne Infektionsgefahr baden. Doch der Traum eines eigenen Begrünungsprojektes mußte angesichts der katastrophalen politischen Lage vorerst begraben werden.

Im Jahr 2003 kam es zu einer extremen Dürre, von der Algerien sowie einige andere Mittelmeeranreihner betroffen waren. Die algerische Regierung überlegte schon Trinkwasser mit Tankern zu importieren. “Du kannst doch nicht untätig dasitzen”, sagte Madjids Frau. Aber es gab keine Unterstützung seitens der algerischen Regierung, kein Geld, keinen Auftrag. “Aber Du kannst doch nicht untätig dasitzen”, sagte sie. Es gab keine rechtliche Grundlage. Der Bürgerkrieg lag in den letzen Zügen und mit einem Gerät über Land zu fahren, das wie eine Flugabwehrkanone aussieht, wäre eine vielleicht stilvolle Art gewesen Selbstmord zu begehen. “Aber Du kannst doch nicht…”. Madjids Zweifel fegte sie vom Tisch: „Auch wenn die Operation nur 1% Erfolg hat, ist schon viel erreicht“.

Es war Wahnsinn. Aber es war machbar. Die Wüste war es, die Madjid Abdellaziz ein zweites Leben geschenkt hatte , nun würde er es ihr zurückgeben. Die Familie erwarb sich 2004 Land in einer entlegenen, sich augenförmig öffnenden Geländeformation nahe des Dschebel Amour, in der Nähe des Geburtsortes seiner Frau, von Klippen eingeschlossen, zugänglich nur durch zwei in den Fels geschnittene Schluchten. Leicht zu kontrollieren. Von außen kaum einsehbar. Das Land gehörte bis dahin der Regierung, wurde von der Gemeindeverwaltung in El Haouita verwaltet, und traditionell von den dort ansässigen Nomaden mit ihren Ziegen- und Schafherden beweidet.

Madjid baute einen Cloudbuster, und einige andere Dinge, die er in Berlin kennengelernt hatte. Die Wetteroperation gelang. Schon nach zweieinhalb Stunden bildeten sich die ersten Wolken, nach fünf Stunden war der Himmel schwarz und von Wetterleuchten durchzogen. Eine halbsie Stunde später regnete es.

Es folgten weitere Operation in Djanan. Im Umkreis von 100 km normalisierte sich das Klima – es regnete so viel, dass die Stauseen bald zum bersten gefüllt waren. Es war das Ende der algerischen Dürre.Und der Anfang von etwas größerem.

Madjid blieb in Djanan. Mit Hilfe seiner Schwägerin Fatima Belami und ihr Mann pflanzten Oliven, Äpfel, Reihen von Kasuarinen, um dem Wind Einhalt zu gebieten. Er säte Getreide, setzte Kartoffeln, pflanzte Salat. Der Niederschlag blieb auf hohem Niveau – dank zweier Wolkenstabilisatoren, (Bild) die er in dem Wadi fest installiert hatte. Es regnete so viel und so heftig, dass die niedrigen Flächen sich teilweise in Seen verwandelten; dass die Wassermassen die frisch gesetzten Kartoffeln wegspülten.

In den ersten Jahren kam es immer wieder zu Zusammenstößen mit den Nomaden, die ihre Herden über die frisch angelegten Felder führten. Lange und zähe Verhandlungen waren nötig, um den Stammesältesten dazu zu bringen, das Experiment in Djanan zu unterstützen.

Djanan – wie Madjid seinen Paradiesgarten getauft hat – geht nun ins siebte Jahr.
Das Klima in der Region ist seit der ersten Operation 2004 stabil. Es regnet ausreichend, die Stauseen sind gefüllt, der Grundwasserspiegel hat 30 Meter gutgemacht. Der Preis für Wüstentrüffel ist von 80 auf 8 € das Kilo gefallen. Die Menschen in der Region danken Allah – und das ist auch gut so. So kann Madjid in Ruhe arbeiten.

Bisher war Djanan ein privates Projekt. 2011 soll ein neuer Zyklus starten und das Projekt soll sich nach außen öffnen. Der Welt zeigen was möglich ist – und interessierte Menschen lehren, wie man es macht.

Dazu wurde auf dem Gelände ein zweites Gebäude errichtet, dass als Scheune für Gerätschaften aber auch als erste Unterkunft für Gäste dienen soll. Die Außenmauern stehen, Dach und Innenausbau sind in Auftrag gegeben. Das wird das letzte konventionelle Gebäude auf dem Gelände werden. Im Laufe des Jahres 2010 sollen aus Sandsäcken in „dust-bag“-Kuppelbauweise Apartments dazukommen. Ein erster Schritt hin auch zu einer ganzheitlichen Antwort auf die Frage, wie wir in Zukunft leben werden. Nachhaltigkeit, Einfachheit, Naturnähe und Effizienz auf allen Ebenen.

Djanan bekommt einen Hektar Weinreben. Den Gemüseanbau hat Madjid in der vergangenen Saison zurückgefahren zugunsten der Bäume. Sie sind pflegeleichter und bringen einen dem Ziel eines eigenen, stabilen Mikroklimas näher als der Ackerbau.

Auch das Flüchtlingsthema tritt nun langsam in den Vordergrund – nicht nur in Form von „Harragas“, die immer mal wieder für ein paar Tage oder Wochen Arbeit auf Madjids Feldern finden.

wandel

 

Madjid Abdellaziz über den Beginn seiner Arbeit in Djanan und die Entwicklung der integralen Umweltheilung:

“Am Anfang war nichts als Sand, Hitze, DOR, Schlangen und Skorpione.
Die Lage war heikel und feindlich. Damit hier überhaupt wieder Leben entstehen kann, muss die Erstarrung beseitigt werden und eine andere Energie fließen. Angefangen habe ich mit der Energetisierung des Bodens wobei Agni Hotra sehr hilfreich war. Man konnte spüren wie die Natur anfing sich langsam zu erholen und die radioaktive belastete Atmosphäre sich nach und nach abschwächte. Um den Boden zu Harmonisieren, haben wir hierfür, nach alt druidischem Brauch, die unzähligen flachen Steine auf dem Gelände einfach mit einem Hammer beklopft und gewendet.

Um nun den Boden zu lockern und das Wasser zu potenzieren entschied ich mich jetzt die Penergetic Produkte zur verwenden. Dies war für die ersten Versuche absolut essentiell und die ersten Resultate mit verschiedenen Gemüse übertrafen all meine Erwartungen. Zuerst gossen wir nur mit aus der Tiefe gepumpten Wasser. Um Wilhelm Reich`s Methode zu benutzen war ich bis dato noch nicht so weit. Dennoch gab es ein enormes Problem: Wohin mit dem DOR-verseuchten Wasser. Die Pflanzen damit zu begießen wäre der pure Wahnsinn gewesen! Viele Nächte zerbrach ich mir nun also den Kopf und verbrachte sie mit Grübeln und Tüfteln, bis schließlich der Aha-Effekt über mich kam. Die Lösung war plötzlich da! Mit Reich´s Methode war das nicht zu lösen, Techniken von Tesla und Schauberger mussten integriert werden! Ich machte mich also umgehend ans Werk und… es klappte! Das DOR im Wasser war beseitigt. Der Weg für die Bewässerung der Pflanzen war jetzt geebnet und ich konnte zuversichtlich mit der Wetterarbeit beginnen.

Ab da nun fingen die pflanzen an prächtig zu gedeihen. Viele Apfelbäume kamen hinzu. Das Wasser im Bassin bekam eine Sonderbehandlung und sein Energiveau wurde somit angehoben. Mittels der Himmelsakupunktur regte es nun sehr stark den Dorabzug an (Cloudbuster von Wilhelm Reich).
Nun kam der Regen und die Natur erfrischte sich. Zudem wurde das Licht von der Wechselwirkung der Wolken sehr angenehm angeregt. Überall auf dem Gelände konnte ich nun diese neue frisch, kühle und angenehme Energie spüren.
Im folgenden erfand ich nun eine wirklich Wunder bringende Wolkenstabilisatorin. Und auch als der Cloudbuster später für fast zwei Jahre nicht verwendet wurde, hielt der Effekt an. Etwas war geschehen!
Die Natur antwortete und machte mich damit sehr Glücklich über meine Methode, welche ich hierauf ” Integrale Umweltheilung” nannte.
Es ist eine Art von ” Feng Shui des Himmels ” wenn man “Orgon” = “Qi” und “DOR” = “Cha” vergleicht. Energie fliesst (ORGON:CHI) oder Energie fliesst nicht (DOR:CHA).”

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