Walter Russel

Walter Russel

Walter Russell wurde am 19. Mai 1871 in Boston, Massachusetts geboren, und verstarb am 19. Mai 1963. Er war Maler, Bildhauer, Architekt, Philosoph und Mystiker.

Als Kind einfacher Verhältnisse musste er bereits mit neun Jahren die Schule verlassen, um Geld zu verdienen. Er machte als Maler, ab 1928 auch als Bildhauer Furore, der zahlreiche Prominente bis hin zu US-Präsident Franklin Delano Roosevelt porträtierte. Das Ungewöhnliche an Walter Russell ist die Vielseitigkeit seines Schaffens. Er war Architekt zahlreicher Gebäude besonders in New York, führte den Eiskunstlauf in den USA ein, entwickelte als erster eine Eigentümerkooperative für Wohnungen, hielt viele Jahre lang Vorträge über Business-Ethik für die Mitarbeiter von IBM und schrieb zahlreiche philosophische Bücher.

Entscheidend prägte ihn ein Erleuchtungserlebnis, das er 1921 im Alter von 49 Jahren hatte. Im Anschluss daran legte er eine vollständige Kosmogonie (Lehre von Aufbau des Universums) vor, beschrieb mehrere chemische Elemente als erster und wandte sich mit seinen Erkenntnissen an die wissenschaftliche Welt, die den Außenseiter jedoch mit Ausnahme Nikola Teslas ignorierte.

1950 stellte er zusammen mit seiner zweiten Frau Lao Russell (1904-1988) den „Fernstudienkurs Kosmisches Bewusstsein“ zusammen, der die Möglichkeit bieten sollte, die universalen Gesetzmäßigkeiten so zu begreifen, dass sie im eigenen Leben und Handeln anwendbar werden.

Das Werk und Wissen Walter Russells, der zu Lebzeiten zu den prominentesten Künstlern und Philosophen gehörte und mit den bedeutenden Geistesgrößen im Austausch stand, geriet nach seinem Tod weitgehend in Vergessenheit und wird erst in jüngerer Zeit vor allem im deutschsprachigen Raum wiederentdeckt. Russells Lehre enthält auffällig viele Übereinstimmungen mit dem Wissen Viktor Schaubergers. Nikola Tesla hielt ihn für eines der größten Genies und soll ihm geraten haben, sein Wissen für 1000 Jahre in einen Safe zu legen, da die Menschheit noch nicht reif dafür sei.

Ein bemerkenswerter Punkt in der Arbeit Walter Russells ist die Bedeutung der Radioaktivität. Verborgen unter der Erde stellt sie für ihn eine Kraft dar, die zu den abbauenden Kräften der natur gehören, und an ihrem Ort für die Rotteprozesse im Boden, die Bildung von Humus eine wichtige Rolle spielen. Einmal ans Tageslicht gebracht verwandelt sie sich jedoch in eine immense Gefahr für die Ökosysteme, weil sie ihre zerstörerische Kraft in den Kreisläufen des Lebensdingen entfaltet.

Auch die Auswirkung von freigesetzter Radioaktivität auf das Klima ist bei Russell beschrieben.