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WISSEN · WETTERMANIPULATION

Achtzig Jahre Chemie in den Wolken

Cloud Seeding wird staatlich beauftragt, gesetzlich gemeldet und hat bis heute keinen belastbaren Wirksamkeitsnachweis.

⏱ 12 Min. Lesezeit · Atmosphäre · Wettermodifikation · Forschung

Über Süddeutschland fliegen sie längst

Wer im Sommer über Süddeutschland in den Himmel schaut, sieht gelegentlich ein einmotoriges Propellerflugzeug in großer Höhe kreisen, während sich am Horizont ein Gewitter aufbaut. Unter seinen Tragflächen sitzen metallene Brenner. Das Landratsamt des Rems-Murr-Kreises beschreibt den Vorgang in einem einzigen nüchternen Satz: „Ein Kleinflugzeug steigt auf und verbrennt eine Silberjodid-Verbindung im Bereich der Aufwinde von hagelträchtigen Wolken.“ Dort gibt es diese Hagelabwehr seit 1980.

Das ist kein Geheimnis. Der Landkreis veröffentlicht die Einsatzprotokolle seiner Hagelflieger im Netz, mit Datum und Kennzeichen der Maschine. Am 4. August 2026 waren zwei davon in der Luft. Über dem Landkreis Rosenheim umfasst das Einsatzgebiet 4.800 Quadratkilometer und reicht über Miesbach und Traunstein bis in achtzehn Gemeinden der österreichischen Bezirke Kufstein und Kitzbühel. Die meisten Menschen, die unter diesen Flugrouten wohnen, wissen davon nichts. Und fast niemand weiß, wie dünn die Beweislage dafür ist, dass das Verfahren überhaupt tut, was es soll.

Silberiodid wirkt als Eiskeim. An seiner Kristalloberfläche gefriert unterkühltes Wasser, das in der Wolke sonst flüssig geblieben wäre. Bernard Vonnegut entdeckte diese Eigenschaft im November 1946 in einem Labor von General Electric und veröffentlichte sie ein Jahr später im Journal of Applied Physics.

Schematische Darstellung So läuft eine Wolkenimpfung ab Drei Schritte, wenige Minuten. Der letzte ist der umstrittene. 1 Ausbringen SILBERIODID-RAUCH Das Flugzeug fliegt den Aufwind an und zündet die Brennsätze. Aus jedem verdampfen rund 24 Gramm Silberiodid als Rauch. 2 Gefrieren EISKRISTALLE In der unterkühlten Wolke lagert sich Wasser an die Kristalle an, das sonst flüssig geblieben wäre. Es entstehen Eiskristalle. 3 Fallen NIEDERSCHLAG Die Kristalle werden schwer und fallen. Gemessen wurden 0,05 bis 0,28 Millimeter, und ob dieselbe Wolke nicht ohnehin abgeregnet wäre, bleibt offen. WAS DAVON AM BODEN ANKOMMT 4 µg/l höchster Silberwert, gemessen im Niederschlag 50 µg/l Grenzwert für Trinkwasser, zum Vergleich +44 % mehr Silber im Boden während der Betriebszeit Zahlen aus: Friedrich et al. 2020 (PNAS); Chen et al. 2024; Ren und Jin 2024 (Heliyon)
Vom gezündeten Brennsatz bis zum Niederschlag vergehen wenige Minuten.

Wie die Wolkenimpfung entstand

Mechaniker montiert 1924 eine raketenförmige Regenmach-Vorrichtung am Fahrwerk eines Flugzeugs auf dem Bolling Field bei Washington
Zweiundzwanzig Jahre vor Schaefer: Auf dem Bolling Field bei Washington montiert ein Mechaniker 1924 eine Regenmach-Vorrichtung an ein Flugzeug. Foto: National Photo Company Collection, Library of Congress, gemeinfrei

Am 13. November 1946 ließ Vincent Schaefer aus einem Flugzeug etwa 2,7 Kilogramm granuliertes Trockeneis in eine unterkühlte Wolke über den Berkshires in Massachusetts fallen. Es bildeten sich Eiskristalle, es schneite. Einen Tag später fand sein Kollege Vonnegut das chemische Gegenstück, das bis heute den Markt beherrscht. Aus diesen beiden Novembertagen entstand im Februar 1947 das Forschungsprogramm Project Cirrus, getragen vom Army Signal Corps, vom Office of Naval Research und von der US-Luftwaffe.

Am 13. Oktober 1947 warf eine B-17 rund achtzig Kilogramm Trockeneis in einen Hurrikan vor der Küste Floridas. Der Sturm änderte danach seinen Kurs und traf Georgia und South Carolina. Irving Langmuir, Nobelpreisträger für Chemie und wissenschaftlicher Kopf des Programms, hielt sich zu neunundneunzig Prozent für sicher, dass sein Team das verursacht habe. Belegt wurde diese Kausalität nie; spätere Rekonstruktionen erklären den Kursverlauf aus der großräumigen Steuerungsströmung (NOAA/AOML).

Ein Mann lädt 1966 in Corryong, Victoria, eine Silberiodid-Patrone in den Tragflächenbehälter einer Cessna 410
Corryong, Australien, 1966: Eine Silberiodid-Patrone wird in den Tragflächenbehälter einer Cessna 410 geladen. Foto: Forests Commission Victoria, gemeinfrei

Damit war das Verhältnis gesetzt, das dieses Verfahren bis heute prägt: Die Behauptung war größer als der Nachweis. Zwanzig Jahre später wurde daraus eine Waffe. Zwischen dem 20. März 1967 und dem 5. Juli 1972 flog die US-Luftwaffe über Vietnam, Laos und Kambodscha 2.602 Einsätze und verbrauchte 47.409 Silber- und Bleiiodid-Kanister, um die Regenzeit über dem Ho-Chi-Minh-Pfad zu verlängern. Der Vorgang trägt den Namen Operation Popeye. Jack Anderson enthüllte ihn im März 1971, Seymour Hersh bestätigte ihn im Juli 1972 in der New York Times, das Pentagon räumte ihn im März 1974 in einer zunächst geheimen Senatsanhörung ein.

Die Reaktion darauf war die ENMOD-Konvention, seit dem 5. Oktober 1978 in Kraft und von der Bundesrepublik 1983 ratifiziert. Sie verbietet Umweltmodifikation als Kriegswaffe, wenn die Wirkung mehrere hundert Quadratkilometer erfasst oder über eine Jahreszeit anhält. Zivile Wolkenimpfung fällt ausdrücklich nicht darunter. Sie blieb erlaubt und breitete sich aus.

Von der Entdeckung zum VerbotAchtzig Jahre Wettermodifikation 1946 Vincent Schaefer wirft Trockeneis in eine unterkühlte Wolke, Bernard Vonnegut findet einen Tag später Silberiodid. 1947 Project Cirrus beginnt. Eine B-17 impft einen Hurrikan vor Florida, der Sturm dreht ab. Ein Beleg dafür fehlt bis heute. 1967 Operation Popeye: 2.602 Einsätze über Vietnam, Laos und Kambodscha, 47.409 Kanister bis 1972. 1978 Die ENMOD-Konvention verbietet Umweltmodifikation als Kriegswaffe. Zivile Impfung bleibt erlaubt. 2003 Der US-Forschungsrat findet keinen überzeugenden Wirksamkeitsnachweis. 2024 Tennessee verbietet das Verfahren, Florida und Louisiana folgen 2025. 2026 Der US-Rechnungshof: über die Hälfte der Meldungen an die NOAA enthält Fehler. Schaefer 1968; Havens 1952; US-Senatsanhörung 1974; UN-Vertragstext 1977; NRC 2003; GAO-26-108013
Achtzig Jahre Wettermodifikation im Überblick.

Was in die Wolken kommt

Ein handelsüblicher Flare für die glaziogene Impfung besteht heute zu knapp zwölf Gewichtsprozent aus Silberiodid, zu weiteren fünfzehn Prozent aus anderen Iodverbindungen und im Rest aus Ammoniumperchlorat und Bindemitteln. Bei zweihundert Gramm Gesamtmasse sind das rund vierundzwanzig Gramm Silberiodid, die in wenigen Minuten verbrennen (Chen et al., 2024). Im amerikanischen Forschungsprojekt SNOWIE trug ein einzelnes Flugzeug bis zu 24 fest montierte Brennsätze mit je 16,2 Gramm Silberiodid und bis zu 306 abwerfbare mit je 2,2 Gramm (Tessendorf et al., 2019).

Bodengeneratoren arbeiten kontinuierlicher und unauffälliger. In Colorado wird eine Acetonlösung mit zwei bis vier Prozent Silberiodid vernebelt, der Ausstoß liegt bei drei bis fünfundzwanzig Gramm pro Betriebsstunde. Für ein einziges Programm im Einzugsgebiet des Santa Ana River summierte sich das in der Saison 2023/24 auf 2.135 Generatorstunden und damit auf 17,7 Kilogramm Silberiodid, ausgebracht über eine Region, in der Menschen wohnen, Landwirtschaft betrieben wird und Wasser gesammelt wird.

Daneben steht die hygroskopische Variante, die nicht auf Eisbildung zielt, sondern auf Tropfenwachstum. Die klassische, in der Fachliteratur vollständig dokumentierte Rezeptur besteht zu fünfundsechzig Prozent aus Kaliumperchlorat, zu achtzehn Prozent aus einem Kohlenwasserstoffbinder, zu zehn Prozent aus Kochsalz, dazu Magnesium und Lithiumcarbonat (Mather et al., 1997). Die mittlere Partikelgröße liegt bei einem halben Mikrometer. Was davon nicht in Niederschlag eingebunden wird, sinkt ab.

Silberiodid-Brenner unter der Tragfläche eines Hagelabwehrflugzeugs vom Typ Cessna 210
Der Brenner unter der Tragfläche einer Cessna 210 der Hagelabwehr. Aus dieser Vorrichtung verdampft das Silberiodid. Foto: Wikimedia Commons, CC BY-SA 2.5
Zusammensetzung eines Brennsatzes, 200 GrammWas in die Wolken kommt Silberiodid ist der wirksame Anteil. Der grösste Teil der Masse ist Treibsatz. 12 % 15 % 73 % Silberiodid weitere Iodverbindungen Ammoniumperchlorat, Katalysatoren, Bindemittel Was im Betrieb zusammenkommt 24 gSilberiodid je Brennsatz 330Brennsätze an Bord eines Forschungsflugzeugs 3 bis 25 gAusstoss eines Bodengenerators je Stunde 17,7 kgin einer Saison, ein einziges US-Programm Die hygroskopische Variante zielt statt auf Eisbildung auf Tropfenwachstum: 65 Prozent Kaliumperchlorat, 18 Prozent Bindemittel, 10 Prozent Kochsalz, dazu Magnesium und Lithiumcarbonat. Chen et al. 2024 und Miller et al. 2025 (ACP); Tessendorf et al. 2019 (BAMS); Mather et al. 1997; SAWPA 2023/24
Woraus ein Brennsatz besteht und welche Mengen im Betrieb zusammenkommen.

Kein belegter Nutzen

Der US-Forschungsrat, das operative Organ der National Academy of Sciences, prüfte 2003 die gesamte verfügbare Literatur zur Wettermodifikation. Sein Fazit im Wortlaut: „The Committee concludes that there still is no convincing scientific proof of the efficacy of intentional weather modification efforts.“ Es gebe in Einzelfällen starke Hinweise auf herbeigeführte Veränderungen, aber diese Belege seien keinen Signifikanz- und Reproduzierbarkeitstests unterzogen worden.

„Es gibt weiterhin keinen überzeugenden wissenschaftlichen Nachweis für die Wirksamkeit gezielter Wettermodifikation.“

National Research Council, 2003

Der bislang sauberste positive Befund stammt aus dem SNOWIE-Projekt in Idaho. Im Januar 2017 gelang es einem Forschungsteam erstmals, mit zwei Bodenradaren und Niederschlagsmessern den Weg des Schnees von der Impflinie bis zum Boden zu verfolgen. Am 19. Januar entstanden aus zwanzig Minuten Impfung 123.220 Kubikmeter Wasseräquivalent, verteilt über 2.327 Quadratkilometer. An den einzelnen Bodenstationen kamen davon zwischen 0,05 und 0,28 Millimeter an. Die Autoren schreiben selbst dazu:

„Wir räumen ein, dass die geimpften Wolken den Schnee auch ohne Impfung hätten hervorbringen können.“

Friedrich et al., PNAS 2020

„We acknowledge that the seeded clouds could have produced snowfall had they not be seeded.“ So steht es im Originaltext der bislang präzisesten Messung, die es zu diesem Verfahren gibt.

Wo randomisiert geprüft wurde, wo also der Zufall über Impfung und Nichtimpfung entschied, fielen die Ergebnisse regelmäßig zusammen. Das Pilotprojekt in Wyoming lief von 2008 bis 2014 und ergab in der vorab festgelegten Hauptauswertung eine Zunahme von drei Prozent bei einem p-Wert von 0,28, also kein signifikantes Ergebnis. Noch aufschlussreicher ist die israelische Serie, weil sie über sechs Jahrzehnte reicht.

Untersuchung Befund In Zahlen
Gagin & Neumann (1981), J. Appl. Meteor. Israel II: publizierte Niederschlagszunahme von 13 bis 18 Prozent, statistisch signifikant. +13 bis 18 %
Gabriel & Rosenfeld (1990), J. Appl. Meteor. Vollständige Auswertung beider Gebiete: dem Plus im Norden stand ein fast gleich großes Minus im Süden gegenüber, kombiniert etwa minus zwei Prozent. rund -2 %
Rangno & Hobbs (1995), J. Appl. Meteor. Unabhängige Reanalyse: keines der beiden israelischen Experimente zeigte einen statistisch belastbaren Effekt. kein Nachweis
Levin, Halfon & Alpert (2010), Atmos. Research Die scheinbare Steigerung im Norden lässt sich durch die Wetterlagen an den Impftagen erklären, nicht durch die Impfung. kein Effekt
Benjamini et al. (2023), JAMC Israel 4, randomisiert über sieben Winter. Das Ergebnis ist vereinbar mit der Annahme, dass die Impfung gar nicht wirkt. +1,8 %
p = 0,40

Der Grund für diese Hartnäckigkeit ist kein Versagen einzelner Forscher, sondern ein methodisches Problem, das sich nicht wegorganisieren lässt: Man kann für dieselbe Wolke nicht gleichzeitig beobachten, wie viel Regen sie mit und wie viel sie ohne Impfung gebracht hätte. Der vermutete Effekt ist klein, die natürliche Schwankung des Niederschlags ist groß. Nach der Modellrechnung von Rasmussen und Kollegen wären für einen zuverlässigen Nachweis vermutlich über tausend randomisierte Fälle nötig. Kein Programm der Welt hat je so lange randomisiert geprüft.

Die Weltorganisation für Meteorologie formuliert in ihrer aktuellen Stellungnahme entsprechend zurückhaltend: „The accomplishment of the stated goals is often difficult to establish with sufficient confidence.“ Auf Deutsch: Ob die gesteckten Ziele erreicht werden, lässt sich häufig nicht mit ausreichender Sicherheit feststellen. Und ausdrücklich: „There are no demonstrated methods to modify tornadoes, lightning strike danger, floods, and other severe weather phenomena by cloud seeding.“ Also: Es gibt keine nachgewiesenen Methoden, um Tornados, Blitzschlaggefahr, Überschwemmungen und andere Unwetterphänomene durch Wolkenimpfung zu beeinflussen. Der US-Rechnungshof kam im Dezember 2024 nach Durchsicht der Studienlage auf eine Spanne der zusätzlichen Niederschlagsmenge von null bis zwanzig Prozent. In der Kurzfassung seines Berichts steht der Satz, mit dem die Behörde ihr eigenes Ergebnis zusammenfasst.

„Die Vorteile dieser Technologie sind unbewiesen.“

US Government Accountability Office, Dezember 2024

Gemessene Änderung der NiederschlagsmengeWas die Prüfungen ergaben Je strenger der Versuchsaufbau, desto kleiner das Ergebnis. keine Veränderung Israel I und II, 1961 bis 1975 nicht randomisiert ausgewertet +13 bis 18 % Gesamtschau US-Rechnungshof 2024 Spanne über alle geprüften Studien 0 bis 20 % Wyoming, 2008 bis 2014 randomisiert, p = 0,28 +3 % Israel 4, 2013 bis 2020 randomisiert, p = 0,40 +1,8 % Reanalyse Israel, 1990 bis 2010 beide Gebiete zusammengenommen rund -2 % Gagin und Neumann 1981; Gabriel und Rosenfeld 1990; Rangno und Hobbs 1995; Levin et al. 2010; Rasmussen et al. 2018; Benjamini et al. 2023; GAO-25-107328
Fünf Auswertungen über sechs Jahrzehnte, nebeneinandergelegt.

Was im Boden zurückbleibt

Die Frage nach den Rückständen ist schlechter erforscht als die nach der Wirkung, und die vorhandenen Befunde zeigen in zwei Richtungen. Die aussagekräftigste Langzeitmessung stammt aus China, umfasst sechzehn Jahre von 2004 bis 2019 und wurde am Miyun-Reservoir durchgeführt, der größten Oberflächen-Trinkwasserquelle Pekings. Der höchste dort im Niederschlag gemessene Silberwert lag bei vier Mikrogramm je Liter und damit deutlich unter dem chinesischen Trinkwasser-Grenzwert von fünfzig Mikrogramm. Die Studie stuft die gemessenen Werte damit als unproblematisch ein.

Im selben Datensatz lag die Silberkonzentration im Wasser während der Betriebszeiten allerdings um knapp dreiundvierzig Prozent höher als in den Zeiträumen ohne Betrieb, im Boden während der Regenzeit um vierundvierzig Prozent. Die Autoren sprechen von einem möglichen Risiko der Silberanreicherung im Boden und halten fest, dass die Datenbasis für eine Beurteilung der Umweltfolgen noch nicht ausreicht (Ren & Jin, 2024).

Eine spanische Laborstudie hatte zuvor untersucht, was Silberiodid in solchen Konzentrationen mit Bodenorganismen anstellt. Ab dem Referenzwert von 0,43 Mikromol war die Photosynthese von Cyanobakterien und Grünalgen deutlich beeinträchtigt, während sich an Fadenwürmern nichts zeigte. Entscheidend ist die Bedingung, unter der dieser Befund gilt.

Silberiodid könne Lebewesen in Land- und Wasserökosystemen mäßig beeinflussen, wenn die Impfung in einem bestimmten Gebiet wiederholt angewandt werde und sich große Mengen des Impfstoffes in der Umwelt ansammelten (Fajardo et al., 2016).

Silber am Miyun-Reservoir bei Peking, sechzehn Jahre Messung Das Wasser trägt es fort, der Boden behält es Was in den Boden gelangt, bleibt dort. Die Autoren nennen den Boden einen Speicher. Silber im Wasser, während des Betriebs +43 % Silber im Wasser, über sechzehn Jahre +3,3 % Silber im Boden, während der Regenzeit +44 % Im Wasser verdünnt sich der Eintrag mit der Zeit, weil das Wasser ihn weiterträgt. Im Boden geschieht das nicht. Ab welcher Konzentration im Labor etwas messbar wird 0,43 µM Ab diesem Referenzwert war die Photosynthese von Cyanobakterien und Grünalgen deutlich beeinträchtigt. Der Befund gilt für Gebiete, in denen über Jahre wiederholt geimpft wird. Was in einer Saison zusammenkommt 17,7 kg Silberiodid, ausgebracht von einem einzigen US-Programm in einer Saison. Mehr als fünfzig Staaten betreiben solche Programme. Ren und Jin 2024, Heliyon 10, e25299; Fajardo et al. 2016, Ecotoxicology and Environmental Safety 133; SAWPA-Jahresbericht 2023/24; WMO 2025
Sechzehn Jahre Messung am Trinkwasserreservoir von Peking.

Wer das eigentlich genehmigt

In den Vereinigten Staaten regelt der Weather Modification Reporting Act von 1971 den Umgang mit dem Verfahren. Er verlangt eine Meldung, nicht mehr. Wer impfen will, reicht spätestens zehn Tage vorher einen Bericht bei der Wetter- und Ozeanbehörde NOAA ein und spätestens fünfundvierzig Tage nach Abschluss einen zweiten. Eine Genehmigung erteilt niemand, denn niemand ist dafür zuständig. Die Behörde selbst stellt klar, dass sie Cloud Seeding weder erlaubt noch reguliert, sondern lediglich Meldungen sammelt. Bei vorsätzlichem Verstoß droht ein Bußgeld von zehntausend Dollar.

Wie es um dieses Meldesystem steht, hat der US-Rechnungshof im Februar 2026 geprüft. Sein Befund: Die Behörde erfüllt ihre gesetzliche Aufsichtspflicht nicht vollständig, sie hat keine schriftlichen Vorgaben für die Prüfung der eingehenden Berichte und für die Führung ihrer Datenbank. Der Kernsatz lautet: „Weather modification operators may report inconsistent information or fail to report, and we estimate that over half of all the reports filed with NOAA likely have errors.“ Das einzige Register, das über achtzig Jahre Wettermodifikation in den USA Auskunft geben soll, ist nach Prüfung des eigenen Rechnungshofs zu mehr als der Hälfte fehlerhaft.

In Deutschland zählt niemand mit

In Deutschland gibt es kein Wettermodifikationsgesetz. Und der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages hält ausdrücklich fest: Hagelflüge fallen nicht in den Zuständigkeitsbereich des Bundes.

Cessna 210 der Hagelabwehr mit zwei Silberiodid-Generatoren unter den Tragflächen
Ein deutscher Hagelflieger vom Typ Cessna 210 mit zwei Silberiodid-Generatoren unter den Tragflächen. Foto: Christian Jansky, CC BY-SA 2.5

Maßgeblich ist Paragraf 13 der Luftverkehrs-Ordnung: Stoffe aus einem Luftfahrzeug abzuwerfen oder abzulassen, ist grundsätzlich verboten, die zuständige Landesluftfahrtbehörde kann Ausnahmen zulassen, wenn keine Gefahr für Personen und Sachen besteht. Zuständig ist damit nicht der Bund, sondern das jeweilige Land. Ein Verstoß ist eine Ordnungswidrigkeit und kann mit bis zu fünfzigtausend Euro geahndet werden.

Über dem Landkreis Rosenheim wird noch länger geflogen. Dort begann 1958 auf Initiative des damaligen Landrats Georg Knott ein zehnjähriger Freilandversuch, seit 1982 sind zwei zweimotorige Maschinen im Einsatz, das Einsatzgebiet umfasst 4.800 Quadratkilometer. Und dort wurde auch die einzige große deutsche Untersuchung dazu in Auftrag gegeben.

Der Landkreis beauftragte das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt. Hartmut Höller und Peter Meischner untersuchten von 1987 bis 1992 mit einem Doppler-Polarisationsradar, was die eigenen Hagelflieger in den Wolken bewirken. Das Ergebnis von sechs Jahren Messung steht im Bericht.

„Dabei zeigte sich, dass, unter Berücksichtigung aller in Betracht kommender Einflussgrößen, die Wolkenimpfung nahezu keinen Effekt auf die am Boden zu erwartenden Hagelschäden hat.“

Höller und Meischner, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt, 1993

Höller selbst nannte später einen der Gründe: Die Maschinen kämen nur an die Wolkenbasis heran, das reiche nicht. Und er fügte hinzu, was in diesem Artikel schon mehrfach zu lesen war: Man wisse nicht, was die Wolke ohne Silberiodid gemacht hätte. Geflogen wird trotzdem weiter, bis heute.

Der Landkreis hält dagegen. Zum dreißigjährigen Bestehen des Hagelforschungsvereins stellte Professor Peter Zentgraf von der Technischen Hochschule Rosenheim 2024 eine eigene Auswertung vor: Gewitter entwickelten sich an Flugtagen mit 95 Prozent Wahrscheinlichkeit langsamer, und die Schadensummen einer Versicherung lägen an Einsatztagen um die Hälfte niedriger. Eine Abschlussarbeit derselben Hochschule kam beim Vergleich von Versicherungsschäden allerdings zu dem Ergebnis, dass sich kein wirksamer Effekt nachweisen ließ.

In der Schweiz hat man daraus eine Konsequenz gezogen. Von 2018 bis 2023 ließ ein Versicherer eine Cessna vom Flugplatz Birrfeld aus dreißig bis vierzig Mal pro Jahr aufsteigen, wissenschaftlich begleitet von der ETH Zürich. 2024 wurde das Projekt beendet.

„Die Wirkung der Flüge konnte nicht messbar nachgewiesen werden.“

Thomas Schöb, Baloise Versicherung, im Oktober 2024 gegenüber SRF

Deshalb ist auch eine viel zitierte Antwort der Bundesregierung genauer zu lesen, als sie meist gelesen wird. Auf die Frage des Abgeordneten Steffen Kotré, ob in Deutschland Verfahren zur gezielten Wetterbeeinflussung angewandt würden, antwortete der Parlamentarische Staatssekretär Michael Theurer am 12. Oktober 2022 in zwei Sätzen.

„Der Bundesregierung liegen keine Kenntnisse dazu vor, dass über dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland Geoengineering zur Wetterbeeinflussung eingesetzt wird. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr betreibt keine Wolkenimpfung.“

Michael Theurer, Parlamentarischer Staatssekretär, Antwort vom 12. Oktober 2022, Bundestagsdrucksache 20/3987

Beide Sätze sind wahr. Der eine spricht über den Kenntnisstand der Bundesregierung, der andere über eine einzelne Bundesbehörde. Über die Vereine, die im selben Land seit Jahrzehnten Silberiodid ausbringen, sagt er nichts, weil sie den Ländern unterstehen. Dahinter steht keine Verschleierung, sondern eine Zuständigkeitslücke, und sie ist der Grund, warum in Deutschland niemand beziffern kann, wie viel Silberiodid pro Jahr über deutschem Boden verdampft.

Verbreitung der Wolkenimpfung In Europa wird seit über siebzig Jahren geimpft Die ersten Programme starteten lange vor der heutigen Debatte. Fast alle laufen bis heute. 1950 1970 1990 2010 2026 1951 Frankreich ANELFA, heute 15 Regionalvereine 1958 Deutschland, Rosenheim erster Freilandversuch, heute 4.800 km² 1968 Bulgarien staatlich, heute 22.000 km² 1980 Deutschland, Rems-Murr heute rund 2.700 km² 1982 Österreich, Steiermark Umstellung auf Flugzeuge 2018 Schweiz ein Versicherer, 2024 beendet Staaten mit Wettermodifikationsprogrammen 1975 16 WMO-Register, freiwillige Meldung heute 50+ WMO-Stellungnahme 2025, mindestens Nicht streng vergleichbar: 1975 freiwillige Meldungen an die WMO, heute eine Expertenschätzung. Die grössten Programme betreiben China mit einer Zielfläche von 5,5 Millionen Quadratkilometern, die Vereinigten Arabischen Emirate seit 2015 und Saudi-Arabien, dort 451 Flüge allein im Jahr 2023. ANELFA; Rosenheimer Hagelforschungsverein; Hail Suppression Agency Bulgarien; Landratsamt Rems-Murr-Kreis; SRF 2024; WMO 2025; State Council China 2020; NCM Saudi-Arabien
Die europäischen Programme sind älter als die öffentliche Debatte darüber.

Wo das Verfahren verboten wird

In der Europäischen Union existiert keine eigene Regelung. Die Durchführungsverordnung 923/2012 verweist für das Abwerfen und Versprühen aus Luftfahrzeugen auf das jeweilige nationale Recht, und die Kommission erklärte 2021 auf eine parlamentarische Anfrage hin, Cloud-Seeding-Programme nicht systematisch zu überwachen. In den Vereinigten Staaten schlägt das Pendel dagegen gerade in die andere Richtung.

Bundesstaat Regelung In Kraft
Tennessee, SB 2691 Verbietet die absichtliche Freisetzung von Chemikalien in die Atmosphäre, wenn sie Temperatur, Wetter oder Sonneneinstrahlung beeinflussen soll. 1. Juli 2024
Florida, SB 56 Verbot samt Streichung der bisherigen Lizenzen. Verstoß gilt als Straftat mit bis zu fünf Jahren Haft. Öffentliche Flughäfen müssen entsprechend ausgerüstete Flugzeuge monatlich melden. 1. Juli 2025
Louisiana, SB 46 Verbot mit Ausnahmen für Brandbekämpfung und landwirtschaftliche Anwendungen unterhalb von 1.000 Fuß. 1. August 2025
Ron DeSantis, Gouverneur von Florida, spricht an einem Rednerpult mit dem Siegel des Bundesstaates
Ron DeSantis, Gouverneur von Florida, im Februar 2025. Vier Monate später unterzeichnete er das Verbot. Foto: U.S. Customs and Border Protection, gemeinfrei

Der Fall Florida ist der weitreichendste. Das Gesetz geht auf Senatorin Ileana Garcia zurück, passierte den Senat mit 28 zu 9 Stimmen und wurde am 20. Juni 2025 von Gouverneur Ron DeSantis unterzeichnet. Seine Begründung fiel deutlich aus.

„Florida ist kein Versuchsgelände für Geoengineering. Wir erlauben diese Tätigkeit ohnehin nicht, und ich werde SB 56 unterzeichnen, um sie an unserem Himmel zu untersagen.“

Ron DeSantis, Gouverneur von Florida, Mitteilung des Gouverneursbüros, Mai 2025

Seit dem 1. Oktober 2025 müssen alle öffentlichen Flughäfen des Bundesstaates dem Verkehrsministerium monatlich melden, wenn ein Flugzeug mit entsprechender Ausrüstung bei ihnen steht, startet, landet oder auftankt. Wer nicht meldet, verliert staatliche Zuwendungen. Die Umweltbehörde des Staates betreibt seit demselben Jahr ein Meldeportal für Verdachtsfälle.

Seit 2004 ohne Chemie

Bleibt die Frage, was jemand tut, der die Trockenheit für ein reales Problem hält und die vorhandene Antwort darauf für unbelegt. 2004 begann in der algerischen Wüste das Modellprojekt Djanan: Wüstenbegrünung ohne Cloud Seeding, ohne Chemie, im Einklang mit der Natur. Madjid Abdellaziz nannte es Himmels-Akupunktur, nach dem Prinzip kleiner Impulse an wenigen, gezielt gewählten Punkten. Hilfe zur Selbsthilfe für eine Landschaft. Die Anlagen, die dort und an inzwischen über dreihundert Standorten weltweit stehen, verbrauchen kein Silberiodid, kein Perchlorat und kein Trockeneis; sie brauchen weder Strom noch Nachfüllung noch einen Piloten. Gebaut sind sie aus Metall, Kristall und Wasser, nach den geometrischen Prinzipien, die auf Wilhelm Reich, Nikola Tesla und Viktor Schauberger zurückgehen.

Der Unterschied liegt im Prinzip. Während weltweit Stoffe in die Atmosphäre eingebracht werden, arbeiten diese Anlagen mit dem, was Wilhelm Reich als Orgonenergie beschrieb, mit den Wirbel- und Implosionsprinzipien Viktor Schaubergers und mit den Frequenz- und Resonanzprinzipien Nikola Teslas. Drei Forschungslinien, die im akademischen Betrieb keinen Platz fanden und die Madjid Abdellaziz zu einer Bauform zusammengeführt hat. Oasen bauen viele. Auf dieser Grundlage arbeitet sonst niemand.

Vor Ort heißt das: Brunnen bohren, Baumreihen als Windschutz setzen, Kasuarinen gegen die Erosion, Obstbäume und Wein in den geschützten Zonen. Über 40.000 Bäume stehen heute im Projektgebiet, finanziert ohne Weltbank, ohne Konzern und ohne Kredit. Der Rest ist Geduld über zwanzig Jahre.

Was wir an unseren Standorten beobachten, dokumentieren wir seit 2004. Im Projektgebiet in Algerien stieg der Grundwasserspiegel im Verlauf dieser Jahre um rund dreißig Meter, gemessen an den Brunnenbohrungen vor Ort. Im selben Zeitraum wurden Wüstentrüffel, die vorher achtzig Euro je Kilogramm brachten, so häufig, dass der Preis einbrach. Für die Menschen in der Region zählt vor allem, was sie sehen: Es wächst wieder.

Eigene Erhebungen im Projektgebiet Djanan seit 2004. Bisher keine unabhängige wissenschaftliche Verifizierung.

Verbreitung und Förderung im Zeitverlauf Die Zahl der Länder ist über fünfzig Jahre gestiegen. Bei den Budgets geht es in beide Richtungen. Länder mit Wettermodifikationsprogrammen 1975 16 WMO-Register, freiwillige Meldung heute 50+ WMO-Stellungnahme 2025, mindestens Die beiden Erhebungen sind methodisch nicht streng vergleichbar: 1975 freiwillige Meldungen, heute Expertenschätzung. Was einzelne US-Bundesstaaten für Wolkenimpfung ausgeben, in Millionen Dollar 0 1 2 3 4 5 2021 2022 2023 2024 2025 2026 Utah Idaho Wyoming Colorado Utah stockte 2023 von 150.000 auf fünf Millionen Dollar auf, Colorado 2022 von 25.000 auf 500.000. Wyoming strich die Landesförderung für 2026 vollständig. Für Idaho liegt noch keine Zahl für 2026 vor. WMO 2025 und WMO/TD-1060; Idaho Department of Water Resources; Wyoming Water Development Office; Colorado JBC; Utah Division of Water Resources
Die Zahl der Länder wächst, die Budgets einzelner Bundesstaaten entwickeln sich gegenläufig.

Achtzig Jahre nach den beiden Novembertagen von 1946 ist die Bilanz merkwürdig unentschieden. Mehr als fünfzig Staaten betreiben Programme zur Wettermodifikation. China hat sich für 2025 eine Fläche von über 5,5 Millionen Quadratkilometern zum Ziel gesetzt. In Utah stehen fünf Millionen Dollar im Jahreshaushalt, in Idaho knapp zweieinhalb. Und der Nachweis, dass all das mehr Wasser bringt als das Ausbleiben derselben Maßnahme, steht weiterhin aus.

Nichts davon ist ein Geheimnis. Es steht in den Berichten der National Academy of Sciences, in den Stellungnahmen der Weltorganisation für Meteorologie und in den Prüfberichten des US-Rechnungshofs. Es steht nur selten in der Zeitung, und es steht in keinem Antrag auf Fortsetzung eines Programms.

Bleibt die Frage, die dieser Befund aufwirft und die niemand für uns beantwortet: Wenn achtzig Jahre Chemie in der Atmosphäre keinen belastbaren Nachweis hervorgebracht haben, warum wird die Menge dann größer statt die Frage anders gestellt?

Unsere Position

WISSENSCHAFTLICHER ANSATZ

Die Trockenheit nimmt zu, weltweit und auch in unseren Breiten, und sie trifft zuerst die Landwirte. Achtzig Jahre Wolkenimpfung haben daran nichts geändert. Was die wiederholte Ausbringung langfristig mit Böden und Wasserkreisläufen macht, ist nach Aussage der zuständigen Behörden selbst nicht untersucht.

Dass sich Wetter als Waffe eignet, ist dabei keine Spekulation, sondern Aktenlage. Zwischen 1967 und 1972 flog die US-Luftwaffe 2.602 Einsätze, um über dem Ho-Chi-Minh-Pfad den Monsun zu verlängern. Die Vereinten Nationen ächteten das 1977 per Konvention, für den militärischen Gebrauch. Zivil blieb es erlaubt. Und wer heute darüber Auskunft geben müsste, führt nach Prüfung des eigenen Rechnungshofs ein Register, in dem mehr als die Hälfte der Meldungen fehlerhaft ist, während die Bundesregierung erklärt, ihr lägen keine Kenntnisse vor.

Welche Interessen dieses Geschehen tatsächlich steuern und ob das Wetter auch heute als Machtmittel dient, halten wir für Fragen, denen man nachgehen sollte, statt sie abzuräumen.

Unsere eigene Antwort auf die Trockenheit fällt anders aus. Wir arbeiten an den Bedingungen, unter denen eine Landschaft sich wieder selbst trägt, und führen ihr dafür nichts zu. Was daraus geworden ist, kann sich jeder ansehen, der uns besucht. Und wen das Thema umtreibt, den laden wir herzlich ein, sich das mit eigenen Augen anzusehen und mit den eigenen Sinnen wahrzunehmen.

Madjid Abdellaziz, Dipl.-Ing. · Hanin Abdellaziz, Arzt

Was können Sie jetzt tun

Der wertvollste Teil dieses Themas ist, dass sich alles selbst nachprüfen lässt. Die Primärquellen liegen offen und kosten nichts:

Und wenn Sie diese Arbeit mittragen möchten: Unsere Anlagen sind mit Maßen, Material und Fertigung beschrieben, gebaut werden sie in Handarbeit. Viele der Menschen, die eine betreiben, öffnen ihren Standort für Besucher.

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Quellen und Literatur

  • National Research Council (2003): Critical Issues in Weather Modification Research. The National Academies Press. DOI: 10.17226/10829
  • Friedrich, K. et al. (2020): Quantifying snowfall from orographic cloud seeding. PNAS 117(10), 5190-5195. DOI: 10.1073/pnas.1917204117
  • Benjamini, Y. et al. (2023): The Israel 4 Cloud Seeding Experiment: Primary Results. Journal of Applied Meteorology and Climatology 62(3), 317-327. DOI: 10.1175/JAMC-D-22-0077.1
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  • Bildnachweis Hagelflieger: Christian Jansky, CC BY-SA 2.5. Commons ↗
  • Bildnachweis Titelbild: Barboza Botsawana, CC BY 3.0, via Wikimedia Commons. Commons ↗
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  • Bildnachweis Detailaufnahme: Wikimedia Commons, Cessna 210 Hagelflieger Detail, CC BY-SA 2.5. Commons ↗


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